Monstronale
internationales Kurzfilmfestival 3. - 7. April 2019 in Halle/Saale
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Eröffnungsfilm

Die letzten Männer von Aleppo
Deutschland 2017, 110 min

Regie: Feras Fayyad

SYNOPSYS

Nirgends zeigt sich das alltägliche menschliche Drama in Syriens Bürgerkrieg brutaler als im Leben von Aleppos „Weißhelmen“. Khaled, Mahmoud und Subhi gehören zu denen, die nach Bombenangriffen oder Anschlägen als erste zur Unglücksstelle eilen, um Menschenleben zu retten, aber viel zu oft nur noch Tote bergen können. Mit den Männern erleben wir über den Zeitraum von fast zwei Jahren das Leben in Aleppo, die Angst, den Tod und die tägliche Bedrohung in den Straßen der Stadt. Sie kämpfen ums Überleben und um ein Stück Menschlichkeit dort, wo der Krieg zur Norm geworden ist. Sie suchen nach Hoffnung, wo die meisten der Mut schon verlassen hat. Mit einem strikten Cinema Verité-Ansatz weben der syrische Filmemacher Feras Fayyad und sein dänischer Co-Regisseur Steen Johannessen ein Patchwork aus eindrucksvollen Momenten, das sich wie eine klassische Tragödie entfaltet. Ein unvergessliches Porträt von Helden wider Willen, eine Ode an Mut und Barmherzigkeit.

„Die letzten Männer von Aleppo“ hatte Weltpremiere im Wettbewerb des renommierten Sundance Film Festivals (19-29. Januar 2017) in der Kategorie „World Cinema Documentary“, wo er als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet wurde. Hier die Laudatio der Jury im Original: „We didn’t have to debate. This extraordinary film lifted us and carried us and then dropped us into a place, unlike any other film. A wholly, accomplished work of art with powerfull cinematography, a compelling narrative and heroes who reveal compassion, humanity and extraordinary bravery in increasingly impossible circumstances. This uncompromising film matches the fearless commitment of the filmmakers with the merciful courage of the fathers, brothers and friends who have become Syriaís first responders.“